Bewusstseinserheiterung

Schon Moreno, der Vater des Psychodramas, wusste: Über sich selbst lachen zu können ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Heute weiß man aus der Hirnforschung: Jedes Lachen, jeder humorvolle Umgang mit sich und dem Leben bildet ein hilfreiches Neuronen-Netzwerk, dass in Krisenzeiten abgerufen werden kann. Die Dinge, die wir lernen im größten Spaß, sind die Dinge, die sich im Gehirn verankern. Auch Lernerfolge aufgrund von Fehlversuchen verankern sich enorm, vor allem wenn wir über einen Fehlversuch lachen können. Deshalb nutze ich den Humor, Schmunzel-Metaphern und lehrreiche Fehlleistungen in meiner Arbeit. 

So wie es dir geht, so gehst du...

Gebückte Haltung beim Gehen stärkt der gebückten inneren Haltung. Und eine gebückte innere Haltung stärkt die gebückte Haltung beim Gehen. Heißt: wir haben Wechselwirkungen, die völlig normal sind. Die Frage ist, inwieweit kann jeder für sich bestimmte äußere Haltungen so verändern, dass es einen Einfluß hat auf die innere Haltung hat und umgekehrt. Es lohnt sich ein Blick auf die individuellen Möglichkeiten. 

Gebrauchsumleitung

Nein, das ist kein Tippfehler. Als Mensch glaubt man, dass alles über eine Gebrauchsanleitung gehandhabt werden kann. Wenn man sie richtig liest und die Anweisungen genau befolgt, sollte am Ende was brauchbares dabei rauskommen. Das mag bei Ikea-Aufbauanleitungen funktionieren oder beim Handy. Doch beim Menschen? Das würde bedeuten: wir sind alle gleich. Aber das sind wir nicht. Jeder Mensch ist individuell und hat einen eigenen Bauplan. Wenn wir versuchen z.B. in der Erziehung alles über den Verstand zu kontrollieren und nach Gebrauchsanleitung (Ratgeber xyz)  dann werden wir schnell feststellen, dass das Leben einem immer wieder Herausforderungen schickt, die kreative Flexibilität und Intuition benötigen. Weil nach Anleitung kann man nicht jedes Problem lösen. Und keine Anleitung passt zu 100 % zu allen Menschen. 

Einer unserer größten Freiheiten liegt darin, wie wir auf Dinge reagieren. 

Diese Freiheit hat einen Preis, wie ich finde: Selbstverantwortung. Wieviel Freiheit nehme ich mir raus, wenn es darum geht auf Dinge zu reagieren, die mir nicht gefallen? 

TIERE 

Tiere haben für viele Menschen eine besondere Bedeutung. Sie sind Seelentröster, sie bringen uns zum Lachen und wir sorgen für sie. Sie hören zu, wenn wir unser Herz ausschütten. Durch ihr Dasein bringen sie Struktur und Ordnung ins Leben. Da kann therapeutisch sehr hilfreich sein. Aber nicht immer kann man sich ein Tier ins Haus holen. Wirklich? 
Kinder fühlen sich oft mit Tieren verbunden, weil sie in vielen Geschichten eine positive Funktion einnehmen. Dies nutze ich in vielfältiger Art im therapeutischen Setting. 

Die Sache mit der Schuld

Jeder kennt das Gefühl. "Ich habe Schuld." 
Oder auch: "Ich hab nicht schuld. Du hast Schuld!"

Schuld wird oft zugewiesen. Der Zuweiser macht es sich damit aber sehr einfach. Denn hat er sich die Perspektive und Hintergründe des Anderen mal vorher angesehen?

Und was ist, wenn man sich selbst die Schuld zuweist? 
Woher kommt das? Ist das ein Dauergefühl? Ein Glaubenssatz?

Wer Schuld auf sich nimmt, braucht ein Gegenüber, der dann nicht Triumphe feiert. 
Und wer Schuld von sich schiebt, braucht ein Gegenüber, dass sich frei machen kann von Vorwürfen.
Dann kann Kommunikation gelingten.

Das Gefühl von Schuld und Schuld haben - wer entscheidet das?
Was bedeutet die Erkenntnis - wer hat Schuld?

Der Blick hinter Schuldgefühle ist wichtig in Beziehungen, 
denn oft wird nach DEM oder DER Schuldigen gesucht. 
Ein endloses Unterfangen...

Wer sich mit sich und dem anderen auseinander setzt wird hoffentlich feststellen:
Schuldzuweisung ist kein Hilfmittel eine Beziehung zu stärken.

Beobachtungen und Beschreibungen - wie wir unsere Wirklichkeit leben

Wie funktioniert Wahrnehmung? Konstruke unserer Unterschied Information und Beschreibung einer Sache
Beobachtung und Sprache
Annahmen oder Fakten - konstruierte Wirklichkeit

Umlenkung negativer Aufmerksamkeit - Fokusarbeit

Wir richten unsere Aufmerksamkeit sehr oft auf negative Dinge, regen uns auf und bestätigen damit unsere negative Wahrnehmung von der Welt oder von uns selbst. Die Frage stellt sich, wie man diesen Fokus wegnehmen kann. Ich habe gelernt, dass ich da, wo ich etwas weggnehmen möchte, etwas neues hinzufügen sollte auf das ich mich konzentrieren kann. Also weg vom negativen auf den positiven Fokus. Kompliziert? Hier ein schlüssiges Beispiel  - Thema Rauchen:
Der Fokus liegt auf dem Defizit, wenn man die Zigarette weg lässt. Es fehlt was: die kleine Auszeit, der Genuss nach dem Essen, die Belohnung für getane Arbeit oder die Beruhigung nach einem Streit. Gewohnheiten, die über Jahre sich etabliert haben. Kann man nicht einfach auflösen, solange die Aufmerksamkeit auf das Defizit gerichtet ist. Was wäre eine positive Aufmerksamkeit? Die Antwort ist sicher bei jedem anders und sollte individuell angesehen werden. 


Alles ändert sich...

früher oder später. Lebensveränderungen passieren manchmal ohne unser Zutun. Wir sind neuen Situationen ausgesetzt, die alles verändern können. Dann muss man oft reagieren - sich anpassen oder sich dieser Veränderung stellen. Geht nicht immer - tut weh, ist schwer.  
Es wäre toll, wenn sich dann die Welt oder die anderen oder eine Situation einfach von sich aus anpassen könnten, damit man selbst nichts dabei tun muss. Das wäre viel einfacher! Aber mal realistisch gesehen? Würde man da nicht das Heft aus der Hand geben?

Wenn Ihnen die Motivation oder das Durchhaltevermögen für wichtige Veränderungen fehlen - dann lohnt sich ein Blick in die Zukunft. Ein Blick in die Lösungszeit. Dann können sehr schnell Türen aufgehen.

ELTERNCOACHING Erziehung & Psyche

Beim Elterncoaching geht es mir zum einen darum, dass Sie neueste psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse kennenlernen und sich dadurch selbst besser reflektieren und eine neue Einstellung gewinnen können. Dadurch bilden sie sich selbstwirksam weiter für ihre Aufgabe als Eltern. Und zum anderen, ist es wichtig, dass sie selbst die Erfahrung machen können wie sie konkret auf neue Herausforderungen reagieren zu können.

Dem Vorsatz Taten folgen lassen - das ZRM

Vorsätze sind halt nur Sätze. Sie vergisst man genauso schnell wie die Jahreszahl der französischen Revolution. Was dagegen ganz doll ins Bewusstsein dringt, ist das neue Handymodel, das täglich auf allen Kanälen beworben wird. Das sind - sehr verkürzt und  vereinfacht - die theoretischen Hintergründe des Züricher Ressourcen Modells. Das ZRM ist eine Selbstmanagement-Methode, die wirklich sehr gut funktioniert. Und da man immer nur sein eigenes Verhalten ändern kann und nicht die des anderen, habe ich das Modell für die Arbeit mit Eltern/Paare modifiziert. 
Motivation spielt eine große Rolle bei Veränderungen. Was bringt mich dazu etwas zu ändern? Meist ist es das: Weg von was Ungutem oder Hin zu was besserem. Der Leidensdruck, der immer spürbarer macht, dass es so nicht weitergeht bringt uns dazu endlich was zu unternehmen mit Herz und Verstand.
Veränderung kann heiter sein, kommunikativ und bewegend. Auf jeden Fall ist es nicht mit einem Vorsatz getan. Neuronale Netzwerke, die unser Fühlen und Handeln extrem beeinflussen, müssen erst gebildet und alte Verbindungen verlernt werden. Das ZRM ist für Einzelpersonen geeignet und für Paare, die sich mit eigenem Verändern zu einem gemeinsamen Ziel bewegen wollen. 

YOUNG MUM /DAD COACHING 

Meine Tochter ist früh schwanger geworden. Alle haben ihr gesagt, wie anders ihr Leben wird und sie damit auch das Leben aller Familienmitglieder verändert. Es war ihr bewusst und sie hat sich richtig entschieden - für unseren kleinen Engel. Doch der Alltag war und ist nicht immer einfach. Auch wenn sie mich als Mimi-Oma an ihrer Seite hat. Ich bin halt auch "nur" ein Familienmitglied mit guten Ratschlägen, die aber manchmal auch übergriffig sein können. Als Coach wusste ich aber, wie ich ihr besser helfen kann: Anker sein für alle Nöte und Sorgen.

Viele junge Mütter erfahren zu wenig oder zu viel Unterstützung. Sie sind verunsichert. So viele Erziehungsratgeber könnte man lesen, so viele Tipps befolgen. Doch so läuft es meist nicht . Den eigenen Weg findet man über die inneren Ressourcen und Intuition. Durch gesunde Hilfe von wichtigen Bezugspersonen. Durch Selbstmanagement und Selbstachtsamkeit.  Dabei möchte ich gerne unterstützen.

Beratung im Umgang mit klinischen Diagnosen

Belastung oder Entlastung? Stempel oder Befreiungsschlag? Was macht die Beschreibung einer Störung mit mir? Was macht es mit uns? 

Eine Diagnose, die eine psychische Störung bescheinigt kann für den einen entlastend, für einen anderen belastend sein. Oder beides. Jetzt ist es endlich raus - das Kind hat einen Namen! Aus medizinischer Sicht kann nun reagiert werden. Wirklich? Habe ich genug Wissen darüber, was das beste wäre? Denn was ist denn der richtige Weg im Umgang mit dieser Diagnose? Jetzt ist man also psychisch krank - was heißt das eigentlich? Was ist jetzt zu tun? Was haben wir / hab ich falsch gemacht? Welche Behandlung? Was können wir als Familie tun? Wie gehen wir mit all dem nun um? Warum unser Kind? Warum ich? Warum???

Beispiel: Es ist entlastend zu erfahren, dass das Kind nicht lernfaul ist, sondern  ADHS hat. Doch es ist belastend sich den nun folgenden Veränderungen zu stellen.  Allein die Frage ob man sich für oder gegen eine medizinische Therapie entscheidet. Wenn selbst Experten sich darüber streiten? 
Solche Fragen können Sie mit mir besprechen. Ihre Lebensrealität ist der Ausgangspunkt für ihren eigenen Umgang mit Diagnosen. Mit wichtigen Informationen kann ich weiterhelfen - aber jede Lösung sollte in ihre Lebenskonzept passen. 

Spieglein, Spieglein

Kinder spiegeln unseren Stress, unsere Befindlichkeit! Sie spüren sehr genau, was mit ihrem Gegenüber los ist und zeigen uns dann oft den Spiegel vor. Sie reagieren auf unseren Stress mit kreativem Verhalten.
Auch Kinder haben Stress und finde meist keine Möglichkeit ihn abzubauen. Und wir Großen reagieren dann wie kleine Kinder, weil wir auch nur Menschen sind. Stress erzeugt immer mehr Stress.

Ohne Möglichkeit damit altersgerecht umzugehen, kann es passieren, dass wir Eltern dadurch dauerhaft gestresst sind. Irgendwie logisch, oder? Und dann kann es eskalieren.
Doch wie damit umgehen? Als Erwachsene haben wir Einblick in diesen Mechanismus, können unsere Vernunft, unseren Verstand nutzen und können versuchen Signale zu erkennen, damit es gar nicht soweit kommt und früher reagieren. Reagieren bevor das Problem zu einem wilden Problemstrudel wird, der alles aufsaugt.
In meiner Familienberatung untersuchen wir Stressmomente auf beiden Seiten und suchen nach Lösungen.

Und dann war da noch was...
Man kennt solche Situationen und Zustände: Das tobende Kind im Supermarkt, das schlagende Kind auf dem Spielplatz, das mobbende Kind in der Schule, das verweigernde Kind beim Essen - oft gibt es gute Gründe für ein solches Verhalten, die man nicht kennt oder zu spät erkennt. Man muss sie nicht gut finden - aber Bestrafung hilft selten - der Blick hinter das Verhalten ist wichtig! Und es lohnt auch einen Blick auf das eigene INNERE KIND.

Wachstum - weil Veränderung das Leben ist!

Psychotherapie ist ein Heilverfahren für psychische Krankheiten, Coaching ein Eilverfahren für psychische Gesundheit und Wachstum.  Beide Verfahren machen Sinn: der Mensch kann nicht heilen ohne sein Wachstum zu stärken.  Und umgekehrt: Wachstum kann nicht gelingen ohne Heilung von Kränkungen, Selbstvorwürfen oder Misständen.
Zu Wachsen heißt auch mal zu scheitern - diese Erfahrung ist genau so wichtig wie ein Erfolgserlebnis - es fördert unser inneres Wachstum - wir lernen einen Umgang damit, erlangen neue, wichtige Bewältigungserfahrungen, die wichtig für die Zukunft sind. Es ist egal wie oft man fällt: das Aufstehen ist das was zählt!
Machen wir was draus und packen die Veränderung an! Gehen wir in wohlwollende SELBSTERZEUGUNG.

Elterncoaching / Elternteilcoaching

  • Raus aus der Hilfslosigkeit - Handlungsplanung 
  • Psychoedukation (Psychische Vorgänge, Aufklärung)
  • Eltern sind auch Liebespaare (nach Keller)
  • Methoden für eine erfolgreiche Erziehung (nach Schlippe und Homar)
  • Young Mums - Intuition und Selbstvertrauen für junge Mütter (nach Keller)

Gruppen-Workshops

  • Schauspielmethoden für neues Selbstbewusstsein
  • Züricher Ressourcen Modell
  • Kommunikationsworkshops
  • Jugendprojekt "Bergcamp" ab 2023 (Privates Erlebniscamps für 4 Kinder mit der Natur und der Kunst als Therapeutin)
  • Systemisches Theater / Systemisches Camera Acting

Mit dem Coach auf Reisen

Dieses Angebot richtet sich an alle Familienmodelle, die es mal ganz anders machen wollen. Nicht am Wochenende oder nach Feierabend, sondern im Urlaub wird gecoacht. Als Coach der flexiblen Art bin ich mit dabei und sorge für die Veränderungs-Kur! Individuell planbar! Denkbar? Warum nicht?


Systemisch? Für wen?

Kinder 8-12 

Je jünger ein Kind ist, um so mehr bin ich auf die Mitarbeit von Eltern angewiesen. Ein Kind kann sein Verhalten meist nicht ohne seine Bezugspersonen ändern, da das System sowohl Auslöser als auch Aufrechterhalter der Probleme sein können.  Das gute daran: das System kann deshalb auch Lösungsstifter und Unterstützer sein.


Jugendliche ab 12 

Die Phase des Erwachsenwerdens stellt Jugendliche und Eltern gleichermaßen auf eine harte Probe. Für die Jugendlichen geht es darum, ihr eigenes Selbst, ihre Identität und ihre Rollen zu finden. Sie müssen ihr körperliches Wachstum verkraften und mit ihren Gefühlen und Gedanken zurechtzukommen. Für die Erwachsenen geht es darum, eine Balance zwischen Vertrauen und Autorität bzw. Präsenz hinzubekommen.

Erwachsene 

Die systemische Therapie befasst sich auch mit den eigenem, inneren System. Welche Anteile am Selbst sind kleine Monster, die einem immer wieder im Wege stehen? Oft verhindern diverse Angstanteile ein freies, selbstwirksames Leben. Hier gilt es mit sich selbst in eine wohlwollende Kommunikation zu gelangen und neue Perspektiven zu generieren und damit alte und neue Ressourcen zu aktivieren. Selbstreflektion und Selbstwahrgebung sind Dinge, die sie lernen können! 

Paare 

Wer hat Schuld? Wer hat Recht? Wer hat angefangen? Wer muss aufhören? Wer muss sich ändern!
Paare können wie Kesselflicker streiten oder wie Fische verstummen. Jedes Paar hat seine eigene Dynamik. Und die Frage, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war, mag spannend sein. Aber ist die Antwort dienlich? Gibt es die eine Antwort, die eine Wahrheit, die alles erklärt? Oder ist es nicht das eigene Wahrnehmungsfeld, das uns vom anderen trennt?   

Familien 

Kinder entwickeln manchmal  psychosomatische Symptome und ihr soziales Verhalten wird kreativ, wenn in es in der Familie Probleme gibt. Es betrifft nie nur EINE/N - es sind immer alle betroffen. Deshalb lohnen sich Familiensitzungen, denn sobald Bewegung in das UNS kommt, können alte Strukturen verändert werden.
Es geht nie darum einen Schuldigen auszumachen, sondern Kräfte zu bündeln, die Veränderungen möglich machen.

JUNGE LEUTE COACHING

Identität

Ein junger Mensch hat eigentlich nur einen Job:  Seine Identität finden und selbstwirksam Träume in Ziele verwandeln und ins eigene Leben starten. Klar ist das nicht immer einfach. In dieser leistungsorientierten Konsum- u. Hightech-Welt läuft vieles viel zu hektisch und wild durcheinander ab. Immer schneller, immer schöner, immer schlauer, immer funktionierender sollen wir sein. Und oft genug fühlen wir uns immer müder, immer lustloser und immer abgelenkter.  Woran orientiere ich mich? Was ist wirklich wichtig?

Chaos vs. Ordnung

Die natürliche Ordnung finden wir in der Natur. Sie denkt nicht darüber nach was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist: SIE IST!  Bei uns Menschen ist diese natürliche Ordnung oft ein regelrechtes Chaos. Das kann auch ganz nützlich sein - doch was, wenn du in deinem Chaos den Faden verlierst?  Wann verlierst du dich? Brauchst du mehr Struktur oder mehr Freiheiten?  An was glaubst du? Was macht Sinn? Wer bist du, und wenn ja, wie viele? 
Fragen sind ne tolle Sache - weil sie den Dingen auf den Grund gehen.

Das Selbst 

Selbstwahrnehmung hat nichts mit esoterischer Küchenpsychologie zu tun. Achtsamkeit für sich selbst ist die Grundlage für deine Gesundheit. Wenn du von dir und deinen Gefühlen und Bedürfnissen abgeschnitten bist, wirst du dich schwer tun heraus zu finden was du brauchst, wer du bist, was du willst. Und darum geht es doch irgendwie, oder nicht? Bedürfnisse wahrnehmen und Gefühle beschreiben  -  das ist gelungene Kommunikation!  Mit dir selbst - mit deinem Körper - mit anderen!


Ihre Antworten sind der Schlüssel zur Lösung

Darf ich sie mal was Systemisches fragen?

  • Ihr Kind ist ein Wirbelwind, das alle anderen aufmischt? Wen nicht?
  • Steckt ihr Kind manchmal mit dem Kopf in den Wolken und hört sie nicht, egal wie laut sie es rufen? Wann nicht?
  • Sie haben die Lösung im Kopf, aber es passt nicht ins Lösungsfeld? Wie oft?
  • Wärst du ein Schauspieler, wer würde dir dafür applaudieren?
  • Schneiden Sie sich manchmal eine Scheibe Schuldvorwürfe ab oder schmieren sie es anderen aufs Brot? Seit wann?
  • Was glauben Sie, was ihr/e Partner/in denkt, wenn "XYZ" passiert? Ist das wahr? Wirklich? Was macht es mit Ihnen? Und was, wenn Sie sich irren?
  • Was glaubst du, denkt die Mama, wenn sie hört, wie der Papa weint? Wie reagiert dann deine Schwester?
  • Sitzt das Problem morgens schon am Frühstückstisch und will bedient werden? Von wem? 
  • Wieviel % des Tages füllt das Problem ihre Agenda aus?  
  • Auf einer Scala von 1 (völlige Entspannung) bis 10 (nervlich am Ende) stehen Sie derzeit? Was müsste passieren, damit sich dies um eine Stufe verbessert/verschlimmert?
  • Hat das Problem einen Namen? Welchen? Und wie heißt die Lösung?
  • Wie sieht ihre Angst aus? Mehr wie ein Monster oder wie ein Engel?
  • Wäre deine Angst ein Wesen oder ein Tier - welches? Wo ist es grade? 
  • Könnte das Problem eine nützliche Funktion haben? Welche davon würden Sie gerne behalten?
  • Was haben Sie für Ihr Problem bereits bezahlt und wann gehen ihnen die Mittel aus?
  • Wann hat das Problem Ferien?
  • Woran würden Sie merken, dass das Problem sich in Luft aufgelöst hat?

Sie merken: Systemische Fragen 

können ungewöhnlich, humorvoll, kreativ und manchmal provokant sein - sie öffnen Möglichkeiten und Perspektiven. Wissen sie schon alles oder wollen sie neue Informationen, die einen Unterschied machen können, ins System holen? 

  • Machen wir Ungedachtes denkbar!
  • Gedachtes, hörbar! 
  • Gehörtes, verständlich! 
  • Und Verstandenes zur neuen Möglichkeit etwas zu Verändern!


Ein Wortspiel - doch genau so ist es!

Meine Fragen werden sie ins Wundern bringen...

Einzelberatung/-Therapie: Arbeit am SELBST

Wenn man nicht mehr weiter weiß... das Selbsterleben ist geschwächt, der Selbstwert und damit das Selbstbewusstsein abgefallen und man ist wenig achtsam mit sich, dann fühlt man sich meist machtlos und allein. Aber damit sind Sie nicht allein. Jeder Mensch kennt solche Phasen.
Die systemische Therapie befasst sich auch mit dem eigenem, inneren System. Welche Anteile am Selbst sind kleine Monster, die einem immer wieder im Wege stehen? Oft verhindern diverse Angstanteile ein freies, selbstwirksames Leben. Auch hier gilt es mit sich selbst in eine wohlwollende Kommunikation zu gelangen und neue Perspektiven zu generieren und damit alte und neue Ressourcen zu aktivieren. Selbstreflektion und Selbstwahrgebung sind Dinge, die sie lernen können! 

Mögliche Anlässe können sein...

  • Anpassungsprozesse
  • Ängste
  • Rückzug aus dem Leben
  • Schlaflosigkeit
  • endloses Grübeln, Bedrücktheit, Antriebsmangel
  • sich immer wiederholende und quälende Selbstdemontage
  • schwierige Lebensübergänge
  • zwanghaftes Verhalten
  • fehlende Abgrenzung gegenüber anderen
  • fehlende Bewältigungsstrategien
  • Arbeitsstress
  • jedes psychische Erleben, bei dem sie mehr vermuten