Familienberatung

Schwierige Kommunikations- u. Interaktionsmuster

Zeitenwechsel in der Familie: erstes Kind, Geschwisterzuwachs, Schulübergänge, Pubertät, Verlust, Auszug, Wechsel, Alter

Verhaltenskreative Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Erkranktes Familienmitglied

Einschneidende Erlebnisse und Erfahrungen


Gestaltung und Aufbau von  "Familienkonferenzen" - (Selbstmanagement für Familien)

Systemische Beratung mit einer Familie

In einer systemischen Familienberatung / Therapie wird das Verhalten innerhalb der Familie, die entstandenen Muster, Strukturen und Rituale sowie das soziale Umfeld jedes Einzelnen mit einbezogen und somit die Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten aller erweitert. Die Perspektiven der Einzelnen werden sichtbar und  damit wird Verständigung und Veränderung möglich.

Gruppensitzungen wechseln in der Regel mit Einzelgesprächen- o. Elternsitzungen.
Manchmal kann es ratsam sein, dass Eltern zusätzlich ihre Konflikte ins Visier nehmen, bzw. Ressourcen aufbauen für die Bewältigung ihrer Situation und separat an der (Eltern)Paarbeziehung arbeiten oder an sich selbst. 
Patchwork-Familiensetting ist ebenfalls ratsam bei Trennungsproblematiken.

Systemische Familienberatung OHNE Familie? 

Man kann auch eine Familienberatung/therapie ohne Familie machen - denn schon das Verändern der eigenen Muster und Bewältigungsstrategien kann das gesamte Familiengefüge positiv verändern. Gleiches gilt für Paartherapien / Beratungen. 

Oft geht es auch nicht um die eigene Familie, sondern um die Herkunftsfamilie, z.B. wenn die eigenen Eltern immer noch einen enormen Einfluß haben oder alte Konflikte immer noch präsent sind. Grade bei Generationsproblemen und alten Glaubenssätzen sind z.B. Systemaufstellungen am Brett meist sehr heilsam und schaffen einen freien Blick auf Lösungen.

Kinder und Jugendliche in der Familienberatung

Gerade Kinder und Jugendliche profitieren von der kreativen systemischen Therapie, da sie spielerische, künstlerische und aktive Methoden mit einbezieht.
Die Struktur innerhalb der Familie bedarf meist einer Art "Faktencheck", um dem Kind nachhaltig helfen zu können. Welche Funktion - und das ist einer der Kernpunkte der systemischen Therapie - hat das Problem? Wie wird es aufrecht erhalten und warum? Und von wem? Und was ist der Preis dafür? Gerade chronifizierte Zuschreibungen (z.B. jahrelange, erfolglose Therapieversuche) halten das Problem gerne auf Trapp. Lösungsversuche, die an der Lebensrealität des Kindes oder der Familie vorbeilaufen, können das Problem verschlimmern.

Je kleiner ein Kind ist, desto mehr braucht es die Hilfe von allen Familienmitgliedern, da es nur bedingt selbstwirksam an seiner Situation etwas verändern kann. 

Familientherapie

Ein Problem kommt selten allein...

Wenn ein Mensch Probleme hat, ist er nie für sich allein in der Krise. Es betrifft die gesamte Familie/Partnerschaft. Schnell fühlt man sich als Bezugsperson schuldig oder hilflos, so als hätte man nicht genügend getan oder einfach alles falsch gemacht. Die schärfsten Kritiker sitzen in den eigenen Reihen. Darf ich Ihnen sogleich diesen Zahn ziehen: Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Partner wollen an einem Strang ziehen. Und Kinder versuchen vieles, weil sie Kinder sind.
Vieles im Leben läuft prima, manches geht schief - und dann gibt es ganz viele Nuancen dazwischen. So ist das Leben -  alles passiert meistens gleichzeitig! Doch die Krise ist auch eine Chance.


Eine Familie ist wie ein Mobile - lebendig, individuell, ständig in Bewegung und gleichzeitig ausbalancierend. Bewegt sich ein Teil im Mobile - schwingen alle anderen Teile mit. Im positiven, wie im negativen Sinne. Alles schaukelt sich ein - vieles davon ist hilfreich. Anderes sollte man mal unter die Lupe nehmen. Schauen wir uns ihr Mobile an - gehen wir in die Kommunikation der hilfreichen Schwünge. Lassen Sie uns auf das konzentrieren, was hilft die Krise zu überwinden. Es ist einfacher als sie denken und schwerer es nicht zu tun! 

Systemische Therapie, Katja Keller

"Das Problem wird erst zum Problem durch falsche Lösungen"  (Paul Watzlawik)